Schwerpunkt

Schmerzen & Körperbalance

Beschwerden im Körper sind oft mehr als ein lokales Problem.

Nacken-, Rücken- oder Schulterschmerzen, wiederkehrende Kopfschmerzen oder andere körperliche Spannungszustände sind vielen Menschen vertraut. Häufig entsteht der Eindruck, dass im Körper „etwas kaputt" sein muss – gleichzeitig können Schmerzen auch durch Spannungen im Gewebe, Stress oder dauerhafte Fehlbelastungen entstehen.

Rückenschmerzen

Akute und chronische Schmerzen

Schmerz ist ein vielschichtiges Signal des Körpers.

Er kann durch akute Ereignisse wie Verletzungen, Operationen oder Entzündungen entstehen, aber auch über einen längeren Zeitraum bestehen bleiben und chronisch werden.

Viele Menschen gehen zunächst davon aus, dass Schmerzen immer eine klare orthopädische Ursache haben müssen. In der Praxis zeigt sich jedoch häufig, dass Schmerzen auch durch Veränderungen im Gewebe entstehen können – insbesondere in der Muskulatur und im faszialen Gewebe.

Unser Körper ist grundsätzlich für Bewegung und wechselnde Belastung ausgelegt. Dauerhafte Anspannung, einseitige Belastungen oder anhaltender Stress können jedoch dazu führen, dass bestimmte Muskelgruppen permanent unter Spannung stehen.

Ein typisches Beispiel ist die Muskulatur im Nacken- und Schulterbereich. Sie reagiert besonders sensibel auf Stress, innere Anspannung oder anhaltende Belastung im Alltag. Bleibt diese Spannung über längere Zeit bestehen, kann sich auch das umgebende Gewebe verändern.

Die Faszien – ein feines Bindegewebsnetz, das Muskeln, Organe und Strukturen miteinander verbindet – reagieren auf solche Belastungen häufig mit erhöhter Spannung und eingeschränkter Beweglichkeit.

Nervensystem und Regulation

Auch unser Nervensystem spielt eine wichtige Rolle in der Wahrnehmung von Schmerz. Stress, anhaltende Belastung oder mangelnde Regeneration können dazu führen, dass der Körper dauerhaft in einem Zustand erhöhter Spannung bleibt.

Das Nervensystem beeinflusst dabei, wie stark wir Reize wahrnehmen, wie gut wir regenerieren und wie leicht der Körper wieder in einen Zustand der Entspannung zurückfinden kann.

Eine bewusste Regulation des Nervensystems kann deshalb eine wichtige Rolle spielen, um den Körper wieder mehr in Balance zu bringen.

Körper und Bewegung

Bewegung ist eine natürliche Form der Selbstregulation. Sie hält Gelenke beweglich, versorgt das Gewebe mit Nährstoffen und stärkt die Muskulatur.

Gleichzeitig kann ein Zuviel an Training – besonders unter Stress – den Körper auch überlasten. Hier braucht es Balance, denn Regeneration, Schlaf und eine ausreichende Nährstoffversorgung sind ebenso wichtig wie Bewegung selbst.

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sensibel dieses Gleichgewicht ist: Nach einem Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule habe ich gelernt, dass auch ein sportlicher Körper aus seiner Mitte geraten kann. Diese Erfahrung hat meinen Blick auf Bewegung verändert. Heute betrachte ich sie weniger als reine Kraftleistung, sondern als Ausdruck von Verbindung, Wahrnehmung und Regulation.

Mein therapeutischer Ansatz

In meiner Arbeit betrachte ich den Körper als ein zusammenhängendes System aus Bewegung, Gewebe und innerer Regulation.

Ein Teil meiner Arbeit liegt im Bereich der manuellen Therapie, insbesondere in der Behandlung von faszialem Gewebe. Dabei arbeite ich unter anderem mit dem FDM-Modell (Fascial Distortion Model), einem therapeutischen Ansatz, der gezielt auf Veränderungen im faszialen Gewebe eingeht.

Die Behandlung kann dabei stellenweise intensiver sein, da das Gewebe direkt angesprochen wird. Viele Menschen empfinden diese Form der Behandlung jedoch als hilfreich, um Spannungen im Gewebe zu lösen und die Beweglichkeit wieder zu verbessern.

Ein Teil meiner Motivation für diese Arbeit entstand auch aus eigener Erfahrung. Durch viele Jahre intensiven Kraftsports bin ich selbst immer wieder mit unterschiedlichen – teilweise diffusen – Schmerzen im Körper konfrontiert gewesen. Diese Erfahrungen haben mein Interesse daran geweckt, genauer zu verstehen, wie Schmerzen im Körper entstehen und welche Rolle Muskulatur, Gewebe und Bewegung dabei spielen können.

Ihren Körper besser verstehen

In einem persönlichen Termin schauen wir gemeinsam auf Spannungsmuster, Bewegung und Regulation. Termine können online gebucht werden.

Kontakt

Dina Stüdemann, Heilpraktikerin

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Nach einer persönlichen Vorstellung in der Sprechstunde sind Folgetermine online flexibel nach Absprache möglich.

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